
Jacqueline Aßbichler ist eine deutsche Richterin, die durch ihre Rolle im Eiskeller-Prozess bundesweit bekannt wurde. Der Fall um den Tod der Studentin Hanna W. aus Aschau im Chiemgau sorgte für große öffentliche Aufmerksamkeit. Doch auch ihre juristische Karriere, ihre Familie und ihr unternehmerisches Engagement gehören zu ihrer Biografie.
Profil-Biografie
| Merkmal | Angaben |
| Vollständiger Name | Jacqueline Aßbichler |
| Geburtsjahr | 1968 |
| Alter im Jahr 2026 | 57–58 Jahre |
| Geburtsort | Nicht zuverlässig öffentlich bestätigt |
| Nationalität | Deutsch |
| Beruf | Juristin und Richterin |
| Gericht | Landgericht Traunstein |
| Bekannt durch | Erster Eiskeller-Prozess |
| Ausbildung | Rechtswissenschaften, laut öffentlichen Biografieangaben |
| Sohn | Vincent Aßbichler |
| Weitere Tätigkeit | Entwicklung eines Schutzsystems für Buchsbäume |
| Körpergröße | Nicht öffentlich bestätigt |
| Geschätztes Vermögen | Nicht verlässlich bekannt |
| Social Media | Keine verifizierten öffentlichen Profile zuverlässig bestätigt |
Jacqueline Aßbichler im Kurzporträt
Jacqueline Aßbichler wurde 1968 geboren und arbeitet seit Jahrzehnten in der bayerischen Justiz. Sie war zunächst Staatsanwältin und übernahm später verschiedene richterliche Aufgaben. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sie sich gemeinsam mit ihrem Sohn in einem Unternehmen für Pflanzenschutz.
Ausbildung und beruflicher Werdegang
Jacqueline Aßbichler studierte Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und absolvierte ihr Referendariat in München und Traunstein. 1995 begann sie ihre Laufbahn bei der Staatsanwaltschaft München II. Anschließend wechselte sie in den richterlichen Dienst.
Ab 2000 war sie am Amtsgericht Rosenheim tätig. Im Februar 2016 wechselte sie an das Landgericht München I, bevor sie 2019 ihre Tätigkeit am Landgericht Traunstein aufnahm. Ihre langjährige Erfahrung in der Justiz bildete die Grundlage für ihre spätere Bekanntheit.
Warum wurde Jacqueline Aßbichler bekannt?
Größere öffentliche Aufmerksamkeit erhielt Aßbichler durch den Eiskeller-Prozess. Dabei ging es um den Tod der 23-jährigen Studentin Hanna W., deren Leichnam im Oktober 2022 im Fluss Prien gefunden wurde. Die Ermittlungen führten zu einem Strafverfahren gegen Sebastian T.
Aßbichler leitete als Vorsitzende Richterin die erste Hauptverhandlung. Im März 2024 verurteilte das Gericht Sebastian T. zu neun Jahren Jugendstrafe. Der Angeklagte legte Revision ein, wodurch der Fall vor den Bundesgerichtshof gelangte.
Warum hob der Bundesgerichtshof das Urteil auf?
Am 1. April 2025 hob der Bundesgerichtshof das Urteil auf. Ein wesentlicher Grund war ein E-Mail-Austausch zwischen Aßbichler und dem Staatsanwalt, über den die Verteidigung während des Verfahrens nicht informiert worden war.
Der Bundesgerichtshof sah darin einen Umstand, der Zweifel an der Unparteilichkeit der Vorsitzenden begründen konnte. Auch ein unaufgefordertes Schreiben Aßbichlers an das Revisionsgericht wurde kritisch bewertet. Die Entscheidung betraf einen Verfahrensfehler und war keine eigene Entscheidung des Bundesgerichtshofs über die Schuldfrage.
Der spätere Freispruch
Nach der Aufhebung des ersten Urteils wurde der Fall vor einer anderen Jugendkammer des Landgerichts Traunstein neu verhandelt. Den Vorsitz führte Richterin Heike Will. In der erneuten Beweisaufnahme wurden Zeugenaussagen und Indizien nochmals geprüft.
Am 25. November 2025 wurde Sebastian T. freigesprochen. Der Freispruch wurde Anfang Dezember 2025 rechtskräftig. Damit endete das Strafverfahren gegen ihn ohne eine rechtskräftige Verurteilung. Der Fall löste weiterhin Diskussionen über Ermittlungsarbeit, Beweiswürdigung und die Bedeutung fairer Gerichtsverfahren aus.
Familie und Privatleben

Über Jacqueline Aßbichlers Privatleben sind nur begrenzte Informationen öffentlich zugänglich. Bekannt ist ihr Sohn Vincent Aßbichler, mit dem sie gemeinsam ein unternehmerisches Projekt verfolgt. Informationen über einen Ehemann, einen aktuellen Partner oder weitere Kinder sind nicht ausreichend zuverlässig bestätigt.
Auch zu ihren Eltern und Geschwistern liegen keine umfassenden öffentlichen Angaben vor. Deshalb sollten private Details nicht durch Vermutungen ergänzt werden. Ihre öffentliche Bekanntheit beruht hauptsächlich auf ihrer juristischen Tätigkeit und ihrem Engagement außerhalb der Justiz.
Das Unternehmen JaViAs und die Erfindung buxit
Gemeinsam mit ihrem Sohn ist Aßbichler an der JaViAs GmbH beteiligt. Das Unternehmen entwickelte das Schutzsystem „buxit“, das Buchsbäume vor dem Buchsbaumzünsler schützen soll. Die Lösung setzt auf einen mechanischen Schutz, der die Eiablage der Schmetterlinge verhindern soll.
Das Projekt erhielt öffentliche Anerkennung. Beim MEGGLE-Gründerpreis 2024 belegte die JaViAs GmbH den dritten Platz und erhielt ein Preisgeld von 15.000 Euro. Diese Auszeichnung unterstreicht die unternehmerische Seite von Aßbichlers Profil, erlaubt jedoch keine Rückschlüsse auf ihr privates Vermögen.
Alter, Größe und Vermögen
Jacqueline Aßbichler wurde 1968 geboren und ist 2026 je nach Geburtstag 57 oder 58 Jahre alt. Ihre genaue Körpergröße und ihr Gewicht sind nicht zuverlässig öffentlich dokumentiert. Auch Angaben zu ihrem äußeren Erscheinungsbild sollten nicht aus Fotografien geschätzt werden.
Ihr persönliches Nettovermögen ist ebenfalls unbekannt. Als langjährige Richterin erhält sie dienstrechtlich geregelte Bezüge, doch ohne gesicherte Daten lässt sich keine seriöse Summe nennen. Das Preisgeld ihres Unternehmens ist nicht mit ihrem privaten Vermögen gleichzusetzen.
Soziale Medien und öffentliches Leben
Eine eindeutig verifizierte persönliche Präsenz auf Instagram, Facebook oder TikTok ist anhand der verfügbaren Quellen nicht zuverlässig festzustellen. Aßbichler erscheint vor allem in journalistischen Berichten, offiziellen Gerichtsmitteilungen und Veröffentlichungen zu ihrem Unternehmensprojekt.
Im Jahr 2026 ist außerdem ihre kommunalpolitische Tätigkeit in Stephanskirchen öffentlich dokumentiert. Bei Aussagen über ihre aktuellen Aufgaben sollte zwischen ihrer früheren Rolle im Eiskeller-Prozess und ihrer gegenwärtigen richterlichen Zuständigkeit unterschieden werden.
Fazit
Jacqueline Aßbichler ist eine erfahrene Juristin, deren Name durch den Eiskeller-Prozess größere Bekanntheit erlangte. Das erste Urteil gegen Sebastian T. wurde wegen eines Verfahrensfehlers aufgehoben; die anschließende Neuverhandlung endete mit einem rechtskräftigen Freispruch.
Neben ihrer Karriere in der Justiz sind ihr Sohn Vincent und das gemeinsame Unternehmen JaViAs wichtige öffentlich bekannte Aspekte ihrer Biografie. Über ihr Vermögen, ihre Körpergröße und weitere private Einzelheiten liegen dagegen keine verlässlichen Angaben vor.
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FAQs
1. Wer ist Jacqueline Aßbichler?
Jacqueline Aßbichler ist eine deutsche Juristin und Richterin am Landgericht Traunstein. Größere Bekanntheit erlangte sie durch ihre Rolle als Vorsitzende Richterin im ersten Eiskeller-Prozess um den Tod der Studentin Hanna W.
2. Wie alt ist Jacqueline Aßbichler?
Ihr Geburtsjahr wird mit 1968 angegeben. Da ihr genaues Geburtsdatum öffentlich nicht zuverlässig bestätigt ist, war sie im Jahr 2026 je nach Geburtstag 57 oder 58 Jahre alt.
3. Warum wurde das erste Urteil im Eiskeller-Prozess aufgehoben?
Der Bundesgerichtshof hob das erste Urteil im April 2025 wegen eines Verfahrensfehlers auf. Dabei ging es unter anderem um einen nicht offengelegten E-Mail-Austausch zwischen Aßbichler und dem Staatsanwalt. Das bedeutete nicht automatisch, dass eine tatsächliche persönliche Befangenheit festgestellt worden war.
4. Hat Jacqueline Aßbichler Kinder?
Öffentlich bekannt ist ihr Sohn Vincent Aßbichler. Beide wurden im Zusammenhang mit der Entwicklung eines Schutzsystems gegen den Buchsbaumzünsler erwähnt. Verlässliche öffentliche Angaben zu weiteren Kindern sind nicht ausreichend dokumentiert.
5. Wie hoch ist das Vermögen von Jacqueline Aßbichler?
Es gibt keine verlässlichen öffentlichen Angaben zu ihrem persönlichen Vermögen. Deshalb wäre eine konkrete Zahl spekulativ. Auch ihre genaue Körpergröße und weitere private Angaben sind nicht zuverlässig öffentlich bestätigt.
